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Umsiedlungen

Ein freigelassener Luchs rennt über die Wiese.
© Laurent Geslin

KORA beteiligt sich immer wieder an Um- und Wiederansiedlungsprojekten für den Luchs in Europa. Dabei kann es sich um Bestandsstützungen oder um die Gründung neuer Populationen handeln. Wiederansiedlungen stellen nicht nur die ursprüngliche Artenvielfalt wieder her, sondern können auch wichtige „Trittstein-Populationen“ aufbauen, welche die Vernetzung der bestehenden Luchsvorkommen verbessern. Eine Entnahme von Tieren aus den etablierten Populationen kann verantwortet werden, sofern diese gross genug und in einem guten Zustand sind. In enger Zusammenarbeit mit dem Bund, den Kantonen und dem FIWI (Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin) kümmert sich KORA dabei vor allem um den Fang und Transport geeigneter Luchse. Die gute Datengrundlage in der Schweiz und unsere langjährige Erfahrung garantiert die erfolgreiche Umsetzung solcher Projekte.

Folgende Umsiedlungen wurden von KORA vorgenommen:

  • Nordostschweiz (2001 – 2008): Umsiedlung von sieben Luchsen aus den Schweizer Alpen und fünf Tieren aus dem Jura in die Nordostschweiz.
  • Kalkalpen (2011 – 2017): Umsiedlung von einer Luchsin aus den Alpen und vier Tieren aus dem Jura in die Kalkalpen (Österreich).
  • Tarvisiano (2014):  Umsiedlung von zwei Luchsen aus dem Schweizer Jura nach Tarvisiano (Italien)
  • Pfälzerwald (2016 – 2020): Umsiedlung von acht Luchsen aus dem Schweizer Jura und vier Tieren aus der Nordostschweiz in den Pfälzerwald (Deutschland). Zusätzlich wurden acht Tiere aus der Slowakei im Pfälzerwald freigelassen.

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