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SCALP

Status and Conservation of the Alpine Lynx Population

Luchsverbreitung in den Alpen im Jahr 2018 nach den SCALP Kriterien © SCALP.

Lebensfähige Populationen grosser Raubtiere, wie vom Luchs, benötigen ausgedehnte zusammenhängende Lebensräume. Der Verlust und die Fragmentierung ihres Lebensraumes und die Reduktion ihrer Beutetierarten haben zusammen mit der direkten Verfolgung zum Aussterben des Luchses im 19. Jahrhundert in Westeuropa geführt. Heute ist der Luchs gesetzlich geschützt.

Eines der grössten naturnahen Gebiete Europas sind die Alpen: 200 000 km² Wälder, Weiden und alpine Zonen. Aber die Alpen sind auch politisch und kulturell stark fragmentiert, weshalb grenzübergreifende Konzepte im Umgang mit dem Luchs benötigt werden. Das SCALP-Projekt organisiert diese Zusammenarbeit im Hinblick auf die Erhaltung und das Management des Luchses im Alpenraum. Heute wird der Status des Luchses in den Alpen durch die SCALP-Experten aus allen Alpenländern überwacht. Ziel des SCALP ist es, (1) Monitoring-Standards zu entwickeln, die es erlauben, die erhobenen Daten aus verschiedenen Ländern zu vergleichen; (2) regelmässig Statusberichte zu veröffentlichen; (3) Erhaltungs- und Managementkonzepte zu entwickeln und (4) Expertisen zum Luchs in den Alpen zu erstellen. Zudem sollen Wissenslücken eliminiert werden, um die Diskussion im Spannungsfeld Luchs-Jagd-Umweltschutz zu versachlichen. Wichtig für die Zukunft des Luchses ist, eine allgemeine Übereinstimmung über Management-Massnahmen mit der lokalen Bevölkerung zu finden und die Alpenländer auf gemeinsame Ziele zu verpflichten. Die Alpen sind eine kulturell ausserordentlich heterogene Region mit mehreren Sprachen und unterschiedlichsten lokalen Verwaltungssystemen. Das ist eine Herausforderung für das Erarbeiten und die Umsetzung eines alpenweiten Konzepts zur Erhaltung des Luchses. Im Verlauf des SCALP-Projektes wurden die SCALP Kriterien entwickelt, um zwischen sicheren und unsicheren Nachweisen zu unterscheiden.

Seit 2013 sind weitere Gebiete dazugekommen. Experten aus den Alpen, Dinariden, Vogesen, dem Jura, Pfälzerwald, Schwarzwald und der Schwäbischen Alb und umliegenden Gebieten verwenden die gleichen Kriterien und stellen ihre Verbreitungsdaten in der gleichen Karte dar, was einen direkten Vergleich erlaubt. 

SCALP Netzwerk

Die SCALP Experten stehen alle zusammen auf einem hölzernen Balkon.
Gruppenfoto der SCALP Experten © SCALP.
LandKontakt
KoordinationAnja Molinari, KORA, Oltreacqua 2/A, I-33018 Tarvisio, Email:
BosnienTijana Trbojević, Independent University of Banja Luka and Ecology Research Association (EID)
Email:

Igor Trbojević, University of Banja Luka and Ecology Research Association (EID)
Email:
DeutschlandManfred Wölfl, Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat 56 – Landschaftspflege, Wildtiermanagement, Hans-Högn-Strasse 12, D-95030 Hof/Saale
Email:

Sybille Wöflf, Lynx Project Bavaria, Trailling 1a, D-93462 Lam
Email:
FrankreichNolwenn Drouet-Hoguet, ONCFS, 5 Allee de Bethleem, Z.I. Mayencin, F-38610 Gieres
Email:
ItalienPaolo Molinari, Italian Lynx Project, Via Roma 41, I-33018 Tarvisio
Email:

Francesca Marucco, Centro Conservazione e Gestione Grandi Carnivori – Regione Piemonte, c/o Parco Alpi Marittime, Piazza Regina Elena 30, I-12010 Valdieri
Email:
KroatienMagda Sindičič, Faculty of Veterinary Medicine. University of Zagreb. Heinzelova 55, Zagreb
Email:
LiechtensteinOliver Nägele Amt für Wald, Natur und Landschaft, Dr. Grass Strasse 12, FL-9490 Vaduz
Email:
ÖsterreichChristian Fuxjäger, Nationalpark OÖ. Kalkalpen, Nationalpark Allee 1, A-4591 Molln,
Email: christian.fuxjä

Georg Rauer, Research Institution of Wildlife Management, University of Veterinary Medicine Vienna, Savoyenstrasse 1, A-1160 Wien
Email:
SchweizChristine Breitenmoser-Würsten, KORA, Talgut-Zentrum 5, CH-3063 Ittigen
Email:

Urs Breitenmoser, KORA, Talgut-Zentrum 5, CH-3063 Ittigen
Email:

Fridolin Zimmermann, KORA, Talgut-Zentrum 5, CH-3063 Ittigen
Email:
SlowenienIvan Kos, University of Ljublijana, 1001 Ljublijana
Email:

Rok Černe, Zavod za Gozdove Slovenije, 5220 Tolmin 
Email:

Miha Krofel, Dep. of Biology and Dep. of forestry and renewable forest resources, University of Ljublijana, 1000 Ljubljana
Email:

Projekt Informationen

Sponsoren: Das SCALP-Projekt wird zurzeit vom BAFU unterstützt.

Kontakt KORA: Anja Molinari-Jobin

SCALP Monitoring Berichte

SCALP Monitoring Bericht 2018
SCALP Monitoring Bericht 2017
SCALP Monitoring Bericht 2016
SCALP Monitoring Bericht 2015
SCALP Monitoring Bericht 2014
SCALP Monitoring Bericht 2013
SCALP Monitoring Bericht 2012
SCALP Monitoring Bericht 2009-2011
SCALP Monitoring Bericht 2008-2010
SCALP Monitoring Bericht 2007-2009
SCALP Monitoring Bericht 2006-2008
SCALP Monitoring Bericht 2005-2007

SCALP News

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