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KORA

Eine verschneite Landschaft in den Bergen des Juras mit seinen verschneiten Tannen ist ersichtlich. Der Himmel ist blau mit einigen grauen Wolken.
Die Schweiz bietet eine Vielzahl verschiedener Lebensräume für die geschützten Raubtiere. Im Auftrag von Bund und Kantonen überwachen wir deren Bestände, so auch hier im winterlichen Jura. © Fridolin Zimmermann

KORA ist eine In-State Stiftung mit Sitz in Ittigen. Im Stiftungsrat sind ausschliesslich Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Institutionen oder von Anstalten mit In-State Status vertreten, mehrheitlich von Kantonen.

KORA arbeitet mit verschiedensten Institutionen im In- und Ausland zusammen wie zum Beispiel mit Universitäten, Fachhochschulen, Regierungs- und Non-Profit Organisationen. Wichtigster Auftraggeber von KORA ist das Bundesamt für Umwelt BAFU das für die nach eidgenössischem Gesetz geschützten Grossraubtiere in der Schweiz verantwortlich ist. Eine enge Zusammenarbeit besteht auch auf kantonaler Ebene mit den Jagdverwaltungen und der Wildhut. KORA arbeitet auch mit dem Amt für Umwelt des Fürstentum Lichtenstein und unterschiedlichen Firmen zusammen. Für verschiedene nationale und internationale Projekte wird KORA von Stiftungen aus den Bereichen Naturschutz und Wissenschaft unterstützt.

Die Stiftung

Zweck und Leitbild der Stiftung

Der Zweck der Stiftung KORA ist die Erhaltung der Wildtiere, namentlich der Raubtiere (Carnivora) in der Kulturlandschaft.

Das KORA-Leitbild hält die Grundsätze fest, nach denen die gemeinnützige Stiftung KORA ihre Aufgaben wahrnimmt. Grundlage dazu ist die Stiftungsurkunde vom 11. Mai 2017.

Leitgedanken

Ökologie – Kulturlandschaft – Koexistenz

Beutegreifer und Beutetiere spielen im Gesamtgefüge des Lebens eine zentrale Rolle. Dies zu erforschen, zu verstehen und zum Erhalt der natürlichen Dynamik beizutragen ist die oberste Zielsetzung der Stiftung KORA. Besonderes Augenmerk legt KORA auf die Entwicklung der Grossraubtierpopulationen in der heutigen Kulturlandschaft. Dabei interessieren insbesondere die ökologischen Aspekte und die Koexistenz mit dem Menschen.

Unsere Grundwerte

Wissenschaftlichkeit – Objektivität – Transparenz

Wir arbeiten faktenbasiert und nach wissenschaftlichen Kriterien. Unsere Hypothesen, Methoden und Resultate sind transparent dokumentiert und jederzeit nachvollziehbar. Wir verhalten uns neutral gegenüber Auftraggebern, Interessenvertretern und politischen Institutionen. Unsere Arbeit ist der Objektivität verpflichtet.

Unsere Aufgaben

Monitoring – Informationsaufbereitung – Beratung

Wir erarbeiten langfristige, umfassende Daten- und Wissensgrundlagen. Unsere Aufgaben umfassen insbesondere:

Unsere Erfolgsfaktoren

Fachkompetenz – Innovation – Verlässlichkeit

Der Erfolg von KORA beruht auf der Fachkompetenz und der Innovationskraft. Verlässlichkeit in fachlicher wie menschlicher Hinsicht und die Kommunikation auf Augenhöhe garantieren den Austausch und die Vernetzung mit den Partnern aus Wissenschaft und Praxis.

Muri b. Bern, im Juni 2020

Der Stiftungsrat


Der Stiftungsrat hat die strategische Leitung der Stiftung. Er erlässt die Statuten und Reglemente der Institution, ernennt und beaufsichtigt die Geschäftsleitung, wählt neue Mitglieder der Stiftung und die Revisionsstelle, bestätigt das Jahresbudget und nimmt die Jahresrechnung ab.

Der Stiftungsrat setzt sich aus Vertreter und Vertreterinnen der Fachgebiete Jagd/Wildtiermanagement, Natur- und Artenschutz, Wald, Tierschutz und öffentliche Bildung zusammen, die öffentliche Institutionen oder Anstalten mit In-State Status vertreten:

Präsident:


Mitglieder:

Geschichte

Im März 2001 wurden im Rahmen des Wiederansiedlungsprojektes LUNO im Wildschonrevier Tössstock Luchse freigelassen. Auf diesem Bild sieht man wie ein besenderter Luchs in die Freiheit entlassen wird.
Im März 2001 wurden im Rahmen des Wiederansiedlungsprojektes LUNO im Wildschonrevier Tössstock Luchse freigelassen. © Christof Angst

Ab 1971 wurde der Luchs in der Schweiz wiederangesiedelt basierend auf einem Entscheid des Bundesrates am 4. August 1967. Seit 1995 wandern Wölfe aus dem italienisch-französischen Alpenraum und seit 2005 auch Bären aus Italien ein. 2012 wurde der erste Goldschakal in der Schweiz fotografiert und die Europäische Wildkatze ist im Begriff sich in der Schweiz auszubreiten.  

Der Umgang mit den zurückkehrenden grossen Raubtieren verlangte nach fundierter wissenschaftlicher und praxisorientierter Begleitung. In den 1980er Jahren widmete sich das Luchsprojekt Schweiz der Aufgabe, die Wiederansiedlung des Luchses wissenschaftlich zu begleiten. Später wurde die Institution vom Bundesamt für Umwelt auch dazu beauftragt die Einwanderung der Wölfe und Bären zu beobachten. Dies führte 1994 zur Gründung des Vereins KORA Koordinierte Forschungsprojekte zur Erhaltung und zum Management der Raubtiere in der Schweiz. 2017 wurde der Verein in eine In-State Stiftung KORA das Kompetenzzentrum für Raubtierökologie und Wildtiermanagement überführt.

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