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Übergriffe auf Nutztiere

In der Schweiz als Wolfsrisse entschädigte Nutztiere 1998–2021. Die Daten von 2020 und 2021 sind provisorisch. © KORA

Übergriffe auf Nutztiere sind die wichtigste Konflikt-Ursache um die Rückkehr des Wolfes, aber auch die offensichtlichsten Nachweise für seine Anwesenheit. AGRIDEA ist die nationale Fachstelle, welche die Beratung für den Herdenschutz durchführt. Informationen zum Herdenschutz veröffentlichen sie auf der Webseite herdenschutzschweiz.ch und in den Jahresberichten Herdenschutz. Der allergrösste Anteil der getöteten Nutztiere betrifft Schafe (über 90%). Grössere Tiere, wie Rinder oder Pferde werden nur sehr selten von Wölfen getötet. Die allermeisten Nutztiere werden von Wölfen in ungeschützten Situationen getötet. Die Unterscheidung zwischen Wolfs- und Hunderiss ist nicht einfach und mit Sicherheit nur mittels genetischer Analyse möglich.

Das Konzept Wolf Schweiz legt fest, dass Schäden an Nutztieren und landwirtschaftlichen Kulturen durch Wölfe gemeinsam vom Bund (80%) und dem jeweiligen Kanton (20%) entschädigt werden. Die Kantone müssen die Angaben zu den gerissenen Nutztieren jeweils bis Ende Oktober an den Bund weiterleiten. Das Konzept legt auch fest, dass schadenstiftende Einzelwölfe unter bestimmten Bedingungen zum Abschuss freigegeben werden können bzw. regulatorische Abschüsse bei schadenstiftenden Rudeln vorgenommen werden können.

Die vom Wolf gerissenen Nutztiere sind auch im KORA Monitoring Center abrufbar.

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