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Fotofallen-Monitoring

Wir haben bisher vier deterministische Durchgänge in zwei Referenzgebieten im Rahmen des Wildkatzen-Monitorings durchgeführt. Im Gegensatz zu den anderen deterministischen Fotofallen-Monitorings wird dasjenige für die Wildkatze von einer privaten Stiftung über ein mehrjähriges Projekt finanziert. Die Resultate der Durchgänge werden nicht wie beim Luchs als KORA-Bericht, sondern als wissenschaftliche Publikation veröffentlicht. Die Resultate der Analysen werden hier erst nach Veröffentlichung der Publikationen dargestellt. Die Wildkatzenbilder aus den Durchgängen werden im KORA Monitoring Center angezeigt.

Referenzgebiete

Jura Nord

Fotofallen-Monitoring im Wildkatzen Referenzgebiet Jura Nord. Referenzgebiet = Graues Raster. Die Kreise mit Punkt stellen Fotofallenstandorte mit Wildkatzen-Aufnahmen dar, leere Kreise solche ohne Wildkatzen-Aufnahme. Grüne und weisse Punkte stehen für geeignetes, bzw. ungeeignetes Habitat. © KORA

100 km², 64 Standorte mit 128 Fotofallen.

Aktuellster Durchgang: 24.02.2017–25.04.2017:

Die wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Durchgang wurden noch nicht veröffentlicht. Sobald dies der Fall ist, werden die Resultate auch hier dargestellt.

Früherer Durchgang: 25.02.2016–25.04.2016:

Die Fotofallen an den 64 Standorten funktionierten während 3’840 der potentiell möglichen 3’840 Fangnächte (100%). Bei 75 Ereignissen wurden an 28 Standorten 13 Wildkatzen beidseitig fotografiert (16 rechte Flanken, 15 linke Flanken). Aufgrund der individuellen Erkennbarkeit der Wildkatzen konnten wir die eine Dichteschätzung mittels Fang-Wiederfang-Methoden durchführen. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Dichte (95% Konfidenzintervall) ergab 26 (17–36) Wildkatzen pro 100 km² geeignetem Habitat. Wir haben die Daten der deterministischen Monitoring-Durchgänge mit dem R-package multimark ausgewertet. Das integrierte Modell ergab höhere Abundanz- und Dichte-Schätzungen mit verbesserter Präzision verglichen mit Analysen von einzelnen Flanken der Tiere, was darauf hindeutet, dass räumlich explizite Fangmethoden, sowie Fangmethoden mit mehreren „nicht invasiven“ Markierungen, wie beispielsweise zwei Flanken einer Katze, die Möglichkeit zur Überwachung des Populationsstatus der Wildkatze verbessern. Die Methodik haben wir detailliert in einem wissenschaftlichen Artikel beschrieben.

Jura Süd

100 km², 64 Standorte mit 128 Fotofallen.

Aktuellster Durchgang: 20.11.2020–19.01.2021

Früherer Durchgang: 18.12.2017–16.02.2018

Die wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Durchgang wurden noch nicht veröffentlicht. Sobald dies der Fall ist, werden die Resultate auch hier dargestellt.

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