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Fotofallen-Monitoring

Referenzgebiete für das Luchs Fotofallen-Monitoring © KORA GIS

Die Resultate der neuesten Fotofallen-Durchgänge sind per Klick auf ein Referenzgebiet unten in der Liste zu sehen, Berichte zu früheren Durchgängen als PDF abrufbar. Die Luchsbilder aus den jüngeren deterministischen Fotofallen-Durchgängen sind auch im KORA Monitoring Center verfügbar.

Vergleich der Luchsdichten in den verschiedenen Referenzgebieten
Geschätzte Luchsdichten – selbstständige Luchse pro 100 km2 geeignetem Habitat mit 95% Konfidenzintervall – der neusten Durchgänge in den Referenzgebieten innerhalb der Kompartimente. Die Dichten sind in absteigender Reihenfolge sortiert.

Komp.ReferenzgebietWinterDichte95% KI
IVaSimme-Saane2020/20214.844.05-5.62
IVcRhone Nord2018/20193.292.55-4.03
IVbBerner Oberland Ost2019/20203.132.62-3.64
IaJura Süd2020/20212.962.29-3.63
IbJura Nord2018/20192.551.91-3.19
IINordostschweiz2017/20182.531.94-3.13
IIIbZentralschweiz Mitte2019/20202.191.81-2.58
VcSurselva2020/20211.30.81-1.79
IIIaZentralschweiz West2020/20210.860.82-0.9
IVeOberwallis2019/20200.27
IVdUnterwallis-Süd2018/20190

Referenzgebiete

Ia Jura Süd

Aktuellster Durchgang: 20.11.2020–19.01.2021

949 km², 76 Standorte mit 152 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 76 Standorten funktionierten während 4’471 der potentiell möglichen 4’560 Fangnächte (98%). Bei 131 Ereignissen wurden an 42 Standorten 21 selbständige Luchse und 3 Jungtiere aus mindestens 2 Würfen fotografiert. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Abundanz (95% Konfidenzintervall) nach dem Model Mh ergab 23 (22-35) selbständige Luchse im Referenzgebiet, was einer Dichte von 2,96 (2,29-3,63) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Die Dichte weicht nicht signifikant vom letzten geschätzten Wert im Winter 2017/2018 ab.

Durchgänge:

Durchgänge ehemaliges Referenzgebiet Jura Mitte:

Ib Jura Nord

Aktuellster Durchgang: 05.12.2018–03.02.2019

882 km², 61 Standorte mit 122 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 61 Standorten funktionierten während 3’607 der potenziell möglichen 3’660 Fangnächten (98,6%). Bei 85 Ereignissen wurden an 42 Standorten 14 selbständige Luchse und ein Jungtier nachgewiesen. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Abundanz (95% Konfidenz-Intervall) im Referenzgebiet nach dem Model Mh ergab 16 (15–24) selbstständige Luchse, was einer Dichte von 2,55 (1,91–3,19) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Die Dichte ist im Vergleich zum Wert der letzten Erhebung vom Winter 2015/16 nicht signifikant angestiegen.

Durchgänge:

II Nordostschweiz

Aktuellster Durchgang: 01.12.2017–30.01.2018

932 km², 70 Standorte mit 140 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 70 Standorten funktionierten während 3’963 der potentiell möglichen 4’200 Fangnächte (94.4%). Bei 94 Ereignissen wurden an 36 Standorten 17 selbständige Luchse und 8–10 Jungtiere aus mindestens 5 Würfen fotografiert. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Abundanz (95% Konfidenzintervall) nach dem Model Mh ergab 20 (18–29) selbständige Luchse im Referenzgebiet, was einer Dichte von 2.53 (1.94–3.13) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Die Dichte weicht nicht signifikant vom letzten geschätzten Wert im Winter 2014/15 ab.

Durchgänge:

IIIa Zentralschweiz West

Aktuellster Durchgang: 05.02.2021-06.04.2021

951 km², 76 Standorte mit 152 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 74 Standorten funktionierten während 4’323 der potentiell möglichen 4’440 Fangnächten Die Fotofallen an den 76 Standorten funktionierten während 4’242 der potentiell möglichen 4’440 Fangnächte (95,5%). Bei 57 Ereignissen wurden an 19 Standorten 7 selbständige Luchse und 2 Jungtiere aus mindestens 2 Würfen fotografiert. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Abundanz (95% Konfidenzintervall) nach dem Model Mh ergab 7(7 -7) selbständige Luchse im Referenzgebiet, was einer Dichte von 0,86(0,82 -0,9) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Die geschätzte Dichte ist signifikant niedriger als der im letzten Durchgang geschätzte Wert (2018/2019).

Durchgänge:

IIIb Zentralschweiz Mitte

Aktuellster Durchgang: 05.12.2019–03.02.2020

1’051 km², 59 Standorte mit 118 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 59 Standorten funktionierten während 3‘519 der potentiell möglichen 3‘540 Fangnächte (99,4%). Bei 112 Ereignissen wurden an 42 Standorten 16 selbständige Luchse und 7–9 Jungtiere aus mindestens 2 Würfen fotografiert. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Abundanz (95% Konfidenzintervall) nach dem Model Mh ergab 16 (16–16) selbständige Luchse im Referenzgebiet, was einer Dichte von 2,19 (1,81–2,58) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Die Dichte weicht nicht signifikant vom letzten geschätzten Wert im Winter 2016/17 ab.

Durchgänge:

IVa Simme-Saane

Aktuellster Durchgang: 01.12.2020-30.01.2021

1135 km², 79 Standorte mit 158 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 79 Standorten funktionierten während 4’733 der potentiell möglichen 4’740 Fangnächte (99,9%). Bei 332 Ereignissen wurden an 66 Standorten 46 selbständige Luchse und 10-12 Jungtiere aus mindestens 8 Würfen fotografiert. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Abundanz (95% Konfidenzintervall) nach dem Model Mh ergab 52(48-67) selbständige Luchse im Referenzgebiet, was einer Dichte von 4,84(4,05-5,62) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Die geschätzte Dichte ist signifikant höher als der im letzten Durchgang (2017/2018) geschätzte Wert.

Durchgänge:

IVb Berner Oberland Ost

Aktuellster Durchgang: 13.12.2019–11.02.2020

689 km², 47 Standorte mit 94 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 47 Standorten funktionierten während 2’754 der potentiell möglichen 2’820 Fangnächte (97,7%). Bei 155 Ereignissen wurden an 37 Standorten 17 selbständige Luchse und 4 Jungtiere aus 4 Würfen fotografiert. Die Fang-Wiederfang-Schätzung der Abundanz (95% Konfidenzintervall) nach dem Model Mth ergab 18 (18–25) selbständige Luchse im Referenzgebiet, was einer Dichte von 3,13 (2,62–3,64) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Die Dichte weicht nicht signifikant vom letzten geschätzten Wert im Winter 2016/17 ab.

Durchgänge:

IVc Rhone-Nord

Referenz Gebiet Rhone Nord IVc (1’150 km²; blaues Polygon) mit Kennzeichnung der Luchse, welche während des deterministischen Monitorings in Walliser Teil fotografiert wurden (531 km²; oranges Polygon). Die Kreise mit Punkt stellen im Walliser Teil Fotofallenstandorte mit Luchsaufnahmen dar, leere Kreise solche ohne Luchsaufnahmen. Die farbigen Polygone umfassen Standorte, wo derselbe Luchs fotografiert wurde. Schwarze Linien kennzeichnen die Teilkompartiments Grenzen. Die grauen Linien kennzeichnen die Kantonsgrenzen. Siedlungsgebiete sind als orange umrandete Fläche dargestellt.

Aktuellster Durchgang (Kt. VS): 15.02.2019–16.04.2019

VS: 531 km², 23 Standorte mit 46 Fotofallen.

Das Referenzgebiet Rhone-Nord IVc umfasst auch Teile der Kantone BE, FR und VD. Aus politischen Gründen beteiligte sich das Wallis an der Durchführung des Durchgangs im Winter 2017/2018 nicht. Der Walliser Teil wurde aber ein Jahr später nachgeholt: Die Fotofallen an den 23 Standorten funktionierten während 1’356 der theoretischen möglichen 1’380 Fangnächten (98,3%). Im Walliser Teil wurden bei 56 Ereignissen an 13 Standorten 8 selbständige Luchse und 2–3 Jungtiere aus mindestens einem Wurf nachgewiesen.

Die im Walliser Teil erfassten Bilder wurden mit den in den Waadtländer, Berner und Freiburger Teilen im Winter davor gesammelten kombiniert, um die Abundanz und Dichte im ganzen Referenzgebiet Rhone-Nord zu schätzen. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Abundanz (95% Konfidenz-intervall) im Referenzgebiet nach dem Model Mh ergab 27 (26–43) selbstständige Luchse, was einer Dichte von 3,29 (2,55–4,03) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht.

Durchgänge:

IVd Unterwallis-Süd

Zufallsbeobachtungen aus dem Unterwallis-Süd während der Periode (01.01.2019–07.06.2019) klassifiziert nach den SCALP Kategorien. Rot = gesicherte Nachweise (K1), blau = Beobachtungen, welche von ausgebildeten Personen bestätigt wurden (K2) und grün = nicht überprüfte Hinweise und alle nicht überprüfbaren Beobachtungen (K3) wie Sichtbeobachtungen, Kot oder Rufe. Referenzgebiet = blaues Polygon. Die schwarzen Linien kennzeichnen die Teilkompartiments Grenzen. Die grauen Linien kennzeichnen die Kantonsgrenzen. Siedlungsgebiete sind als orange umrandete Flächen dargestellt. © KORA/GIS

Aktuellster Durchgang: 27.02.2019–28.04.2019

1’764 km², 66 Standorte mit 132 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 66 Standorten funktionierten während 3’876 der theoretischen möglichen 3’960 Fangnächten (97,9%). In diesem Durchgang sind keine Luchse erfasst worden. Die Abundanz im Referenzgebiet Unterwallis-Süd ist gleich null selbständige Luchse was einer Dichte von null selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Es ist jedoch zu beachten, dass in der ersten Hälfte 2019 einige Luchs Zufallsbeobachtungen im Referenzgebiet Unterwallis-Süd IVd registriert wurden; allerdings war keine davon ein handfester Nachweis (K1). Wir können nicht ausschliessen, dass ein Luchs, insbesondere ein Individuum auf der Abwanderung, während des Durchgangs im Referenzgebiet anwesend war. Aber selbst dann wäre die Luchs Dichte im Referenzgebiet Unterwallis-Süd äusserst gering.

Durchgänge:

Winter 2018/2019: KORA Bericht Nr. 89

IVe Oberwallis

Aktuellster Durchgang: 19.02.2020–19.04.2020

1’975 km², 73 Standorte mit 146 Fotofallen.

Die Fotofallen an den 73 Standorten funktionierten während 4’250 der theoretisch möglichen 4’380 Fangnächte (97%). Bei 6 Ereignissen wurden an 4 Standorten 2 selbständige Luchse nachgewiesen. Diese Stichprobe ist zu gering, um die Anzahl Luchse mittels Fang-Wiederfang Modelle zu schätzen. Neben den Fotofallen-Standorten, die im Rahmen des deterministischen Luchsmonitorings im Einsatz waren, hat die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere des Kantons Wallis mehrere Standorte mit Infrarotblitz-Fotofallen im Rahmen des Wolfmonitorings betrieben. An einem dieser Standorte gab es während des Durchgangs drei Erfassungen vom Luchs B785. Somit befanden sich während der ganzen Dauer des Durchgangs mindesten drei verschiedene selbständige Luchse im Referenzgebiet, was einer minimalen Dichte von 0,27 selbständigen Luchsen pro 100 km2 geeignetem Habitat entspricht.

Durchgänge:

Vc Surselva

Aktuellster Durchgang: 18.02.2021-19.04.2021

1438 km², 76 Standorte mit 152 Fotofallen

Die Fotofallen an den 76 Standorten funktionierten während 4’620 der potentiell möglichen 4’508 Fangnächte (97,6%). Bei 102 Ereignissen wurden an 34 Standorten 14 selbständige Luchse und 5-6 Jungtiere aus mindestens 4 Würfen fotografiert. Die Fang-Wiederfang Schätzung der Abundanz (95% Konfidenzintervall) nach dem Model Mh ergab 15 (15-33) selbständige Luchse im Referenzgebiet, was einer Dichte von 1,3(0,81-1,79) selbständigen Luchsen pro 100 km² geeignetem Habitat entspricht. Dies ist die erste Dichteschätzung für dieses Referenzgebiet.

Durchgänge:

Winter 2020/2021: KORA Bericht Nr. 104

Referenzgebiet Surselva (blaues Polygon) mit räumlicher Verteilung von während dem Durchgang fotografierten Luchsen (kleinste Konvexpolygone + Pufferzone). Blau: Männchen (1,4 km Pufferzone), rosa: Weibchen (1,2 km), schwarz: unbekanntes Geschlecht (1 km). Weisse Kreise mit einem schwarzen Punkt: Standorte, an denen mindestens ein Foto eines selbständigen Luchses gemacht wurde; weisse Kreise mit einem roten Punkt: Standorte, an denen lediglich mindestens ein Foto eines nicht individuell identifizierbaren Luchses gemacht wurde; weisse Kreise ohne Punkt: Standorte ohne Luchsfotos.

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