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Genetische Untersuchung erhärtet den Hybridisierungsverdacht

Die Resultate der genetischen Untersuchungen des Ende März erlegten, mutmasslichen Hybriden liegen nun vor. Der Verdacht auf Hybridisierung konnte genetisch bestätigt werden.

Medienmitteilung Amt für Jagd und Fischerei, Kanton Graubünden, 13.06.2022:

Die genetische Untersuchung des Ende März erlegten, mutmasslichen Wolfshybriden bestätigte, dass es sich bei diesem besonders hell gefärbten Tier um einen Nachkommen einer Hund-Wolf-Verpaarung handelte. Die Untersuchungen des Laboratoire de biologie de la conservation in Lausanne sowie des Senckenberg Zentrums für Wildtiergenetik in Gelnhausen ergaben, dass es sich um ein Tier der zweiten Rückkreuzungsgeneration handelte, welche nach eidgenössischer Jagdverordnung der Population zu entnehmen sind.

Das Tier war vor dem Abschuss durch seine auffällig helle Färbung aufgefallen und wanderte mutmasslich über Norditalien und das Tessin in den Kanton Graubünden. Der Wolfsanteil im Erbgut des Hybriden stammt aus der italienisch-alpinen Population. Die genaue Herkunft des Tieres ist jedoch nicht bekannt. Es gibt keine Hinweise auf die Präsenz weiterer Hybriden im Kanton.

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