KORA

Luchsforschung

Der grösste Teil unserer Forschungsarbeit war bisher dem Luchs gewidmet, der seit 1971 in den Alpen und 1974 im Jura wiederangesiedelt wurde. Die Forschung und Überwachung der sich entwickelnden Populationen begann mit der Sendermarkierung der ersten beiden Luchse im März 1983 im Berner Oberland. Die Radiotelemetrie eröffnete neue Dimensionen der Wildtierforschung, speziell bei so heimlichen und seltenen Arten wie dem Luchs.

Seit 1983 haben wir Luchse in verschiedenen Teilen der Schweiz und bei unterschiedlichen ökologischen Bedingungen beobachtet. Wir haben über hundert Luchse während eines Teils ihres Lebens mittels Radiotelemetrie begleitet. Die Luchsforschung in der Schweiz lässt sich in sechs Projekte mit unterschiedlichen Fragestellungen aufteilen:

1) 1983-88 Nordwestalpen I
2) 1985-88 Wallis
3) 1988-98 Jura
4) 1997-2001 Nordwestalpen II
5) 2001-2009 Nordostschweiz
6) seit 2011, laufend Nordwestalpen III

Alle Abbildungen stammen aus Breitenmoser & Breitenmoser-Würsten (2008).