KORA

Monitoring Rotfuchs

Der Rotfuchs ist unser häufigstes einheimisches wildlebendes Raubtier.

Ein spezielles Monitoring wird bei dieser Art nicht durchgeführt. Genaue Zahlen über die Populationsgrösse existieren daher nicht. Die Bestandsentwicklungen zeigt jedoch die langfristige Mortalität. Die Grafik rechts zeigen die Abschüsse und die übrigen Todesfälle der Füchse aus der eidgenössische Jagdstatistik. Mit dem Zurückdrängen der Tollwut in den 1980er und 1990er Jahren ist die Fuchspopulation stark angestiegen und hat auch die Siedlungsräume besiedelt. Seit etwa 1995 scheint sich die Fuchspopulation zu stabilisieren.

Die langfristige Betrachtung (Grafik rechts unten) zeigt, dass im 20. Jahrhundert der Fuchsbestand in der Schweiz grundsätzlich zugenommen hat. Die moderne Kulturlandschaft bietet dem Allesfresser Fuchs reichlich Nahrung in Form von Feldfrüchten und Abfall. Der starke Populationsrückgang in den 1970er Jahren war auf die Tollwut-Epidemie zurückzuführen.

Die eidgenössische Jagdstatistik wird vom Bund erstellt und jährlich mit den in allen Kantonen gesammelten Daten aktualisiert. Die neusten Zahlen werden jeweils im Sommer publiziert.

Aus der Jagdstatistik: Abschuss und Fallwild Rotfuchs 1995 - 2015

Todesursachen Fuchs in der Schweiz 1995–2015. © BAFU/OFEV/UFAM

Langfristige Entwicklung der Fuchspopulation

Auf der Jagd erlegte Füchse in der Schweiz 1933–2000 (grüne Kurve) und theoretisches Populationswachstum ohne das „Tollwutloch“ (orange Kurve). Die Lebensbedingungen – vor allem das Nahrungsangebot – haben sich für den Fuchs während des
20. Jahrhunderts kontinuierlich verbessert. © BAFU/OFEV/UFAM