KORA

Situation CH

Monitoring und Management des Luchses in der Schweiz erfolgen anhand der acht Grossraubtier Management Kompartimente. Die stärksten Teilpopulationen leben in den Kompartimenten VI, Nordwestalpen, und I, Jura. Der Jura ist auch auf der französischen Seite weitgehend besiedelt. Der westliche Teil der Zentralschweiz (K-III) ist seit langem besetzt, der östliche Teil (K-IV) scheint nun auch dank der Wiederansiedlung in der Nordostschweiz (K-II) besiedelt zu werden. Das Wallis (K-VII) ist zwar vom Luchs besiedelt jedoch treten kaum Reproduktionsnachweise noch tote Luchse auf. In den Kantonen Graubünden (K-V) und Tessin (K-VIII) tritt der Luchs sporadisch auf. Gelegentlich dringen Luchse ins Mittelland vor, aber dort ist die vom Mensch besiedelte Fläche zu hoch und es fehlen die zusammenhängenden Wälder für eine permanente Besiedlung.

Luchs Management-Kompartimente

Eine Kombination aus natürlichen, künstlichen und politischen Barrieren führten zur Bildung der acht Schweizer Grossraubtier-Management- Kompartimente.

Luchs VINO in der modernen Kulturlandschaft

Der Luchs kommt gut zu Recht in der modernen, fragmentierten Landschaft, hier die Lindt-Ebene. Im Vordergrund ist Luchs VINO auf dem Felsen ruhend zu erkennen. © Andreas Ryser