KORA

Luchs Fotofallen-Monitoring

Zur Schätzung der Anzahl und Populationsdichte der Luchse führen wir in repräsentativen Referenzgebieten alle zwei oder drei Jahre ein deterministisches Fotofallen-Monitoring durch. 

Dazu werden im Winter in einem Referenzgebiete Fotofallen-Paare nach einem vorgegebenen Raster aufgestellt und 60 Tage betrieben. Dank der individuellen Fellzeichnung können Luchse anhand der Fotos individuell identifiziert werden. Anhand der „Fänge“ kann die Populationsgrösse mit Fang-Wiederfang Statistik zuverlässig geschätzt werden.

Die Resultate der neuesten Fotofallen-Durchgänge sind per Klick auf ein Referenzgebiet unten in der Liste zu sehen, Berichte zu früheren Durchgängen als PDF abrufbar.

Referenzgebiete

  1. Nordwestalpen
  2. Zentralschweiz West
  3. Zentralschweiz Mitte
  4. Nordostschweiz
  5. Jura Nord
  6. Jura Mitte
  7. Jura Süd
  8. Wallis Nord
Referenzgebiete für das Fotofallen-Monitoring Luchs. © KORA

Vergleich der Luchsdichten in den verschiedenen Referenzgebieten

Geschätzte Luchsdichten - selbständige Luchse pro 100 km² geeignetem Habitat mit 95% Konfidenzintervall - der neusten Durchgänge in den Referenzgebieten innerhalb der Kompartimente. Die Dichten sind in aufsteigender Reihenfolge sortiert.  

Komp. Referenzgebiet Winter Dichte 95% KI
I Jura Süd 2014/15 3.26 2.30-4.23
VI Nordwestalpen 2015/16 2.70 2.08-3.32
I Jura Mitte 2013/14 2.52 2.40-2.64
II Nordostschweiz 2014/15 2.17 1.79-2.56
III Zentralschweiz West 2015/16 2.09 1.76-2.43
I Jura Nord 2015/16 1.75 1.32-2.19
II Zentralschweiz Mitte (ex ZS West) 2013/14 1.54 1.44-1.63
VII Wallis Nord 2013/14 0.92 0.62-1.23